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17. Oktober 2018

Flächennutzungsplan der Gemeinde Langerwehe

– Ein langer Weg, der noch nicht ganz zu Ende ist

Im Juni 2015 wurde vom Bau- und Planungsausschuss der Beschluss zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes gefasst. Der bisher gültige Flächennutzungsplan (FNP) stammt aus dem Jahr 1976 und ist durch häufige Anpassungen in den vergangenen Jahrzehnten nur noch schwer nutzbar.

Um zukunftsorientiert Flächen für Wohnbebauung und Gewerbegebiete zur Verfügung stellen zu können, entschlossen sich alle politischen Fraktionen zu diesem Schritt.

Das Planungsbüro Heinz Jahnen Pflüger in Aachen wurde durch die Gemeindeverwaltung mit der Realisierung beauftragt. Dieses Büro erstellte dann einen ersten Entwurf und arbeitete diesen mit dem Arbeitskreis FNP für alle Ortslagen durch. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertreter/Innen der Bauverwaltung, den Planern, dem Bauausschussvorsitzenden und aus Vertretern aller Fraktionen zusammen.

Die Ergebnisse wurden dann in Bürgerversammlungen in den einzelnen Ortsteilen vorgestellt. Dort konnten dann Änderungen und Ergänzungen eingebracht werden. Diese wurden geprüft und, wenn sie richtlinienkonform waren, eingefügt.

Einige Vorschläge wurden von der Bevölkerung sehr kritisch betrachtet, es bildeten sich Bürgerinitiativen in Hamich gegen das Plangebiet Am Eulenbaum und in Merode gegen M4, einer Fläche hinter der Bebauung Weberstraße / Zum Tannenwald.

Der FNP wurde dann in weiteren Sitzungen abgestimmt und dann zu einer ersten Prüfung der Bezirksregierung vorgelegt.
Auf der Grundlage der Vorschriften des Landesentwicklungsplanes NRW wurde der Langerweher Entwurf geprüft.

Im Ergebnis wurde von der Bezirksregierung nach umfassender Prüfung und Besichtigung aller Plangebiete festgelegt, dass ein Schwerpunkt der Entwicklung entlang der Bahnlinie (Langerwehe, Merode, Schlich, D`horn) zu erfolgen habe.

Dabei wachsen insbesondere die Ortsteile D`horn, Merode und Schlich bis auf einen Grünstreifen zusammen.

Orten wie Luchem, Hamich und Heistern wurde nur eine „Innenentwicklung“ bzw. Flächen zur „Ortsabrundung“ zugesprochen.

Diese Vorgaben wurden von den Planern in den Entwurf eingearbeitet und mit dem Arbeitskreis FNP und der Verwaltung erneut abgestimmt. Dieser gemäß den Vorgaben geänderte Plan wurde am 25.09.2018 dem Ausschuss für Bau- und Planungsangelegenheiten vorstellt. Dabei wurde der Ausschuss ausführlich durch das Planungsbüro informiert. Im Anschluss beauftragte der Ausschuss die Verwaltung für den vorgelegten Planungsstand eine Anfrage nach § 34 LPIG (Landesplanungsgesetz NRW) zu stellen; d.h. der Plan wird zur Genehmigung vorgelegt.

Wir alle hoffen nun, dass der überarbeitete Flächennutzungsplan durch die Bezirksregierung akzeptiert wird.

Dann könnte 2019 mit den Detailplanungen für neue Bauland- und Gewerbeflächen begonnen werden.

Wenn das auch viel mehr Zeit in Anspruch genommen hat als geplant, so sind wir doch sicher, damit die richtigen Weichen für die Zukunft in Langerwehe gestellt zu haben.

Die Unterlagen sind einsehbar: Gemeinde Langerwehe_ Ausschuss für Bau- und Planungsangelegenheiten: 30. Sitzung zu finden


Bürgerbrief 2 im Oktober 2018